Unter einem anwaltlichen Forderungsmanagement versteht man die Durchfühung und Erbringung einer Forderungsmanagement-Dienstleistung durch einen Anwalt bzw. eine entsprechende Kanzlei. Dabei versucht der Anwalt die Forderungen seiner Mandanten mittels eines anwaltlichen Mahnschreibens einzuziehen. Der Vorteil für den Mandanten ist hierbei die Sicherheit, dass seine Angelegenheiten professionell vertreten werden und auf der anderen Seite verleiht ein anwaltliches Forderungsmanagement dem gesamten Inkasso-Vorgang eine autoritäre Wirkung und führt oft zum schnelleren Erfolg und damit zu geringeren Forderungsausfällen.
Inkasso Checkliste – An was man denken sollte
Januar 20, 2009Wer sich mit dem Thema Inkasso auseinandersetzt wird mit vielen offnenen Fragen konfrontiert – damit man dabei nicht die wichtigsten Punkte vergisst – habe ich für Sie nach den wichtigsten Punkten recherchiert.
- Checkliste für Forderungsausfälle bei Inkasso-Dienste
- Informationen zum Thema Forderungsmanagement vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (PDF)
- Kaufmännisches Mahnen – eine Infobroschüre der IHK Dortmund
- Ablauf (PDF) des außergerichtlichen Mahnverfahren
- Dossier der IHK Regensburg zum Thema Forderungsbeitreibung
- Rechtsfolgen im Ausland und Internationale Auskunfteien
Viel Spass beim Stöbern!
Inkasso NRW
Dezember 13, 2008Die globale Wirtschaftskrise hat nun auch NRW hart getroffen. Die Autobranche kriselt und die Ersten, welche die Auswirkungen merken sind die Zulieferer von Autoteilen. Deren Auftragsvolmen bricht schlagartig ein und so hat es im November & Dezember gleich zwei große Zulieferer (TMD & Tedrive) in NRW getroffen. Dabei sind knapp 4000 Mitarbeiter betroffen. Man kann davon ausgehen, dass ein solch massiver Einschnitt auch das Inkasso-Volumen in NRW im kommenden Jahr weiter ansteigen lässt. Die Zahlungsmoral passt sich in der Regel an die Arbeitssituation an und die Leute zahlen aus verschiedenen Gründen ihre Rechnungen nur noch schleppend oder gar nicht. Die Auswirkungen der globalen Finanzkrise wird man hier zu Lande wohl erst Mitte nächsten Jahres so richtig zu spüren bekommen. Nämlich dann, wenn die Finanzpolster der Käufer aufgebraucht sind und man das Limit überreizt. Meine Prognose für den Einzelhandel für 2009 -> machen Sie sich bereits heute schon Gedanken über ein funktionierendes Inkasso, welches effektiv auf die steigende Anzahl der offenen Posten reagieren kann.
Außergerichtliches Mahnverfahren
November 30, 2008Im Inkasso-Alltag ist das außergerichtliche Mahnverfahren der wohl am gebräuchlichste Weg einen Schuldner darauf hinzuweisen, dass er einen noch offenen Betrag zu begleichen hat. Vielen kleineren Firmen ist der Aufwand der verschiedenen Mahnstufen den man beim außergerichtlichen Mahnverfahren durchschreiten muss zu hoch. Dies führt oft zu vermeidbaren Zahlunsgausfällen. Bei größeren Unternehmen, ist je nach Ausfallquote der Orgnisationsaufwand, ohne ein personell, stark besetztes Buchhaltungs-Team, zu Duchführung von außergerichtlichen Mahnungen auch eine unzumutbare Belastung. In solchen Situationen stellt man sich oft die Frage, ob man diesen Schritt nicht auslagern kann.
Inkasso-Unternehmen gibt es jede Menge, doch die Kunst ist es unter diesen Unternehmen eines zu finden, welches effizient, durch technisch ausgereifte Schnittenstellen den Austausch der Zahlungs- Forderungsdaten reibungslos meistert. Denn wenn man sich Gedanken über einen externen Dienstleister für das Handling seiner Forderungen macht und bereit ist, für diese Dienste einen Betrag zu zahlen, dann sollte der Verwaltungsaufwand doch schon gegen Null gehen. Ich habe mich ein wenig im Internet umgeschaut – die Auswahl ist vielfälit und je nach Firmensitz, sollte man sich nach einem Inkasso-Dienstleister umschauen, welcher für evtl. Integrationen & Fragen auch vor Ort sein kann.
Eine meiner Favoriten ist das bundesweit und sogar europaweit aktive Inkasso-Unternehmen Eurforma AG, welche einem ein performance-orientiertes Modell zur Bearbeitung offener Forderungen und damit die Komplettabwicklung eines außergerichtlichen Mahnverfahren anbietet. Bei erfolgreich, eingetriebener Forderungen, werden die anfallenden, geringen Gebühren dem Schuldner mitberechnet – d.h. nur die harten Fälle, bei denen tatsächlich nichts zu holen ist, werden berechnet. Der andere Dienstleister ist Inkasso-Partner, die mit Ihrem Inkasso-Manager 2.0 eine sehr schöne Software-Applikation geschaffen haben, um sein Forderungsmanagment mit Hilfe eines Online Tools in den Griff zu bekommen. Weitere Dienstleister, die sich das Thema “außergerichtliches Mahnverfahren” auf die Fahne geschrieben haben, finden Sie im Yahoo! Verzeichnis.
Vollstreckungstitel
Oktober 16, 2008Ein Vollstreckungstitel wird in der Regel vom Gericht ausgestellt und zwar dann, wenn der Schuldner dem Mahnbescheid nicht beigekommen ist. Hat der Schuldner der Mahnbescheid widersprochen, stellt das Gericht erst einen Vollstreckungstitel aus, wenn die Forderung erfolgreich eingeklagt wurde. Der Vollstreckungstitel ist zudem eine notwendige Voraussetzung für die Zwangsvollstreckung. Im Vollstreckungstitel wird in der Regel genau definiert, was der Schuldner zu leisten hat bzw. was geduldet werden soll. Es ist also eine Art amtliches Dokument / Urkunde in dem der Gläubiger gerichtlich seine Forderungen zum Ausdruck bringt. Es gibt verschiedene Vollstreckungstitel – ein Großteil davon sind in der Zivilprozessordnung §794 definiert. Dazu zählt zum Beispiel auch der bekannte Vollstreckungsbescheid, der das Ende eines Mahnverfahrens darstellt. Vollstreckungstitel können auch in Gesetzen verankert sein. Dazu zählt z.B. das Sozialgerichtsgesetz oder das Insolvenzverfahren.
Forderungsausfall
September 28, 2008Der natürliche Feind des Unternehmers – der Forderungsausfall! Kaum ein Unternehmer kann sich vor einem Forderungsausfall bewahren. Es gehört zum unternehmerischen Risiko Zahlungsausfälle zu erleiden. Dabei sollte man bei der Kalkulation einen totalen Forderungsausfall, langfristig mit einplanen. Statistisch gibt es je nach Bundesland und Region unterschiedliche Werte mit denen man kalkulieren kann. Es gibt sogar spezialisierte Marktforschungsunternehmen, welche die Zahlungskraft eines Bürgers bis auf Ebene der Strasse herrunterbrechen können. Diese Daten kann man erwerben – speziell Versandhäuser profitieren von diesen Daten. Mit diesen Daten kann man z.B. im Vorfeld gezielte Regionen für bestimmt Produkte auswählen oder eben meiden, da evtl. die Kaufkraft nicht ausreichend hoch ist, um die Produkte zu beziehen. Doch selbst eine detailierte Vorauswahl der Kundschaft, bleiben Forderungsausfälle eine Komponente im Unternehmertum, mit der man sich auseinandersetzen muss und an der kaum ein Unternehmer vorbei kommt. In Deutschland spricht man vom europäischen Mittelfeld, wenn es um die Zahlungsmoral geht. Das widerrum bedeutet, dass es für eine Firma unerlässlich wird, sich mit dem Thema Forderungsmanagement auseinanderzusetzen.
Ein Forderungsausfall ist jedoch nicht immer gleich. Man unterscheidet in der Regel zwischen verschiedenen Formen von Ausfällen:
a) Einer verzögerten Zahlungen, dabei kommt der Schuldner bei der Zahlung in Verzug, dem Unternehmer entsteht dadurch in erster Linie ein Schaden, da er im Zweifel selbst in Verzug mit Zahlungen bei Lieferanten kommt bzw. das Geld nicht verzinsen kann.
b) Einer Teilzahlung bzw. Ratenzahlungen der offenen Posten. Dabei erhält der Gläubiger nur einen Teil der Forderungs bzw. das Geld nur in Raten gezahlt. Der fehlende Anteil bzw. die entstandene Zahlungsverzögerung ist dann leider als Verlust zu betrachten. Solche Fälle sind dem Unternehmer jedoch meist lieber als einen totalen Zahlungsausfall zu erleiden.
c) Der totale Forderungsausfall. Hierbei ist wirtschaftlich nichts mehr beim Schuldner zu holen. Der wohl schlimmste Fall für einen Unternehmen. Dieser Fall tritt ein, wenn nach der Rechnungsstellung, weder die Mahnung, noch der außergerichtliche Mahnweg und anschliessend das gerichtliche Mahnverfahren nicht zum gewünschten Erfolgt führten.
Außergerichtliche Mahnung
September 25, 2008Das außergrichtliche Mahnverfahren ist eines der wohl populärsten Formen im Mahnwesen. Zur außergerichtlichen Mahnung greift man in der Regel dann, wenn die herkömmliche Zahlungsaufforderung keinen Erfolg erzielte. Bei einer außergerichtlichen Mahnung werden die Mahnschreiben durch einen Anwalt ausgefertigt. Dieser sendet im normalen Ablauf zwei anwaltliche Zahlungsaufforderungen. Wirken diese Aufforderungen zum Zahlen der offenen Rechnungen nicht, folgt eine telefonische Zahlungsaufforderung durch den Anwalt. Helfen diese drei Mahnstufen nicht aus, um die Forderungsbeitreibung erfolgreich durchzuführen, kann entschieden werden, ob man zum gerichtlichen Mahnverfahren übergeht.
Die außergrichtliche Mahnung ist sozusagen der Folgeschritt nach der Rechnungsstellung sowie einer kaufmänisch gestellten Mahnung, welche nicht zur Zahlung beim Schuldner geführt haben. Das außergerichtliche Mahnverfahren ist zudem die Vorstufe für das gerichtliche Mahnverfahren, welches die Schritte eines Mahnbescheids, eines Vollstreckungsbescheids, sonstiger Vollstreckungsmaßnahmen, einer eidesstattlichen Versicherung oder einem Zivilprozess vor Gericht zur Folge haben kann.
Professionelle Unternehmen, die sich auf aussergerichtliche Mahnungen spezialisiert haben, bieten oft im Ablauf des Mahnverfahrens die Möglichkeit, Zahlungen auch in Raten an Gläubiger abzutreten, sodass man schlussendlich, wenn auch über einen längeren Zeitraum, an einen Teil bzw. den komlletten, austehenden Geldbetrag gelangt. Die Abwicklung bzw. Verhandlungen über die höhe der Raten über nimmt in solchen Fällen das Forderungsmanagement Unternehmen. Dieses ist darauf spezialisiert zu Verhandeln und aufgrund der langjährigen Erfahrung dafür ausgezeichnet, die maximale Rate beim Schuldner zu fordern. Tipp: – geben Sie diese Aufagabe in die Hand von Spezialisten, es wird sich für Sie auszahlen ;)
Kosten für Mahnverfahren
September 14, 2008Ein professionelles Mahnverfahren schreckt viele Unternehmer oft ab – da die Kosten für ein Mahnverfahren eine unbekannte Größe einnehmen. Doch in den meisten Fällen hilft es sich im Vorfeld generell zu erkunden, mit welchen Kosten man als Unternehmer rechnen muss, um ein außergerichtliches Mahnverfahren durchführen zu lassen. Denn die Kosten sind oft sehr überschaubar und werden bei erfolgreicher Forderungseintreibung dem Schuldner mitberechnet so entsteht ein kalkulierbares Risiko für den Unternehmer. Nur bei einem totalen Forderungsausfall bleibt der Unternehmer auf den Gebühren für das Mahnverfahren “sitzen”. Ist man jedoch davon überzeugt mit dem nötigen Druck, seine offenen Forderungen einholen zu können – und sieht man beim Schuldner auch die Chance auf eine Zahlung, dann ist das Risiko überschaubar.
Eine außergerichtliche Mahnung besteht in der Regel aus einer mehrstufigen, schriftlichen Zahlungsaufforderung und anschliessend aus einer telefonischen Zahlungsaufforderung – erst nach diesem Mahnverfahren entscheidet man, ob der Schritt vor Gericht gegangen werden muss. Diese verschiedenen außergerichtlichen Mahnstufen sind kein Hexenwerk und preislich absolut überschaubar. Online-Dienstleister haben diesen Prozess zum Teil vollautomatisiert und können hier mit sehr günstigen Pauschalen überzeugen. Zinsen und Pauschalgebühren werden für Normal dem Schuldner bei erfolgreicher EIntreibung der Forderungen mitberechnet. Bei professionellen Dienstleistern sind die anwaltlichen Honorar in den Pauschal-Kosten des Mahnverfahren inkludiert.
Sollte der Schritt zum gerichtlichen Mahnverfahren notwendig werden, dann sind diese Kosten für dieses Mahnverfahren auch oft über Pauschalbeträge geregelt. Diese richten sich ähnlich wie beim außergerechtlichen Mahnverfahren nach der höher der Forderung. Beim außergerichtlichen Verfahren wird oft nur in zwei Kategorien unterteilt – kleinere Forderungen bis 150 Euro und Forderungsbeträge ab 150 €. Bei einem gerichtlichen Mahnverfahren sind die Kosten wesentlich granularer aufgeteilt und bewegen sich in einem Rahmen von ca. 0,1% bis zu 10% der einzutreibenden Forderung. Je höher die Forderung ist, desto geringer der Prozentsatz der Gebühren. Eine kleine Übersicht, welche Rechtsanwaltgebühren bei einem gerichtlichen Mahnverfahren auftreten können findet man in dieser kurzen Zusammenfassung beim Land NRW unter www.mahnverfahren.nrw.de.
Bankverbindung prüfen – Plausibilität von Bankdaten
September 8, 2008Oft sind es ganz einfach Dinge, die man bereits im Vorfeld eines Auftrags prüfen lassen kann, um einen späteren Forderungsausfall zu vermeiden. Dazu gehört zum Beispiel das Prüfen der Plausibilität der Bankverbindung eines Kunden. Bei diesem Verfahren wird gecheckt, ob die angegebene Kontonummer und Bankleitzahl existieren kann. Wenn der Kunde oder Auftraggeber bereits falsche oder unvollständige Bankdaten angibt, ist ein Ausfall bzw. die fristgerechte Zahlung der Forderung schon vorprogrammiert. Dabei übernehmen kleine Helfer, Dienstleister und Online-Verwaltungsprogramme diese Arbeit spielend ab. Eine einfache Plausibilitätsprüfung der Bankverbindungen sollte jeder Unternehmen als Standardschritt in sein Forderungsmanagement mit aufnehmen. Dieser Schritt erspart einem beim Umgang im offenen Rechnungen eine Menge Klärungen – oft wird vor lauter Panik vor einem Forderungsausfall gar nicht mehr daran gedacht, einfach mal die Bankdaten zu überprüfen und dem Kunden wird all zu oft gleich unterstellt, er hätte die Bankverbindung absichtlich falsch angegeben. Dabei gehören Tippfehler, Verhörer oder Unleserliche Angaben bei der Übermittlung der Kontoverbindung (Kontonummer und BLZ) zu den täglichen Problemen einer jeden Buchhaltung. Lassen Sie die Bankverbindung prüfen und schützen sie sich davor indem sie einen professionellen Kontencheck mit Prüfung der Plausibilität von Bankdaten in ihre buchhalterischen Prozesse mit ein und vermeiden sie unnötige Forderungsausfälle.
Zahlungsmoral in Deutschland
August 19, 2008Nach einer aktuellen Studie von Mediafinanz mit dem Namen Inkasso 2.0 geht klar ein Nord-Süd-Gefälle bei der Zahlungswilligkeit der Deutschen hervor. Die Studie belegt, dass im Onlinehandel eine höheres Risiko für Unternehmer im Norden existiert. Im Norden der Republik sind die Forderungsausfälle nicht nur höher als im Süden, nein es sind generell auch wesentlich mehr als im Süden. Die Länder Bayern und Baden-Würtemberg glänzen hingegen mit einer geringen Anzahl an Forderungsausfällen. Untersucht wurden in der Studie rund 3.000 Forderungsvorgänge im gesamten Bundesgebiet im Bezug auf den Bereich eCommerce. Gerade im Internet sind liegt die Hemmschwelle oft niedriger, bewusst eine Transaktion zu tätigen, die man im Anschluss nicht bezahlen kann. Viele Internetnutzer glauben im Internet weitaus anonymer zu sein, als in einem gewöhnlichen Ladengeschäft.
Doch genau das Gegenteil ist der Fall, der Nutzer ist im Internet sehr gläsern und mit einer eindeutigen IP Adresse genau ausmachbar. Zwar kommt man nicht ohne ein anwaltliches Vorgehen an die persönlichen Daten hinter einer solchen IP Adresse herran, doch kommt es har auf hart sind die Behörden den Ermittlungen zuzustimmen. Dann werden beim jeweiligen Internetprovider die Daten angefordert und anhand dieser bekommt man einen gültigen Namen und Adressdatensatz an den die Forderung gestellt werden kann.
Da im Internet jeder Online Shop nur einen Klick weit entfernt ist, ist oft die Verlockung größer mehr Geld auszugeben, als einem zur Verfügung steht. Zudem denkt man, mit falschen Namen und Tricks wie die Auslieferung der Waren an postlagernd oder an ene Paketstation unbekannt davon zu kommen. Ein solches Vorgehen, schreckt viele Onlinehändler ab und führt oft zu verstärkten Sicherheitsmaßnahmen. Sehr oft werden Adressen vor Auslieferung nochmals auf die Richtigkeit hin überprüft. Telefonrechnungen, Gas und Stromrechnungen oder eine Kopie des Personalausweises werden in diesen Fällen vom Käufer angefordert. Bei Lieferungen ins Ausland ist das Risiko oft weit aus höher, hier werden teilweise und abhängig vom jeweiligen Land sogar Lieferungen einfach blockiert und fadenscheinige Begründungen zur Nicht-Lieferung ausgesprochen. Schliesslich will der Händler so wenig wie möglich ein Risiko eines Forderungsausfalles eingehen.
Doch es lässt sich nicht vermeiden, die Zahlungsmoral in Deutschland ist schlecht und wird durch den Internethandel weiter verstärkt. Kommt es bei einem Onlinehändler zu einem Forderungsausfall hilft oft nur ein professionelles Forderungsmanagement. Doch die Bearbeitung eines herkömmlichen Forderungsausfall ist oft teuer und lohnt bei elektronischen Bestellungen meist gar nicht.
Die Inkasso-Unternehmen müssen sich weiter anpassen und auf den Onlinehandel mit geringen Forderungsbeiträgen reagieren. Hierbei helfen Online-Verwaltungsprogramme zur Abwicklung von offenen Posten. Firmen wie die Euforma AG oder Judico aus Ratingen bietet zeitgemäße Online-Tools an, welche eine einfache Abwicklung von ausstehenden Forderungen zu einem günstigen Preis ermöglichen. Dabei kommen pauschale Gebühren, welche sich nach der Höhe des einzutreibenden Betrages richtet, vereinfachend dazu. Die Ausrichtung auf das europäsische Ausland ist dabei selbstverständlich, schliesslich gibt es im Internet keine festen Grenzen und das potential seine Waren über die Grenzen Deutschlands zu vertreiben ist besonders im Internet sehr attraktiv.
Die Zukunft für den Onlinehandel ist mit einem funktionierendem Forderungsmanagement, welches einfache Schnittstellen bietet und online bedienbar wird, nun kein Grund mehr den Kopf in den Sand zu stecken und seine Lieferungen nur noch auf das Inland zu beschränken!
Verfasst von forderungsmanagement
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